Lederjacken sind ein Kultstück


Leder dient seit Jahrtausenden als Bekleidungsmaterial. In der Steinzeit wurde es als Überwurf zum Schutz vor Kälte und vor Verletzungen des Körpers getragen.

Die Techniken verfeinerten sich mit der Zeit, Bekleidungsstücke wie Hauben, Handschuhe, Hosen und Jacken wurden geschneidert. Gebrauchsgegenstände wie einfache Beutel, Säckchen für wertvolle Dinge entstanden.

Die Lederjacke als tägliches, schickes Bekleidungsteil kam erst später mit der Motorisierung. Auto- und Motorradfahrer waren Besitzer sportlicher Lederjacken. In den fünfziger und sechziger Jahren kam durch die Filmindustrie ein neuer Hype. Man denke an den coolen James Dean in seiner rockigen Lederjacke oder Elvis Presley, der King of Rock and Roll. Die Beliebtheit der Lederjacke ist seitdem ungebrochen.

Heute gehört sie zu den Basics einer Garderobe und das bei Damen und Herren. Die Schnitte, Looks und Farben variieren. Für Damen gibt es Lederblazer, kurze Blousons mit und ohne Kragen, Jacken im Biker- oder Westernstil und Lederparkas. Bei den Herren sind Lederblousons gefragt oder Biker- und Fliegerjacken.

Jacken aus Leder sind auch als Arbeitsbekleidung beliebt. Jeder kennt die coolen Pilotenjacken und die Lederblousons der Polizisten. Stylish, trendig sehen sie aus und werden gerne in der Freizeit getragen. Für den Winter gibt es die Pilotenjacke mit gewachsenem Lammfell, eine Investition fürs Leben. Eine Piloten-Lederjacke ist strapazierfähig und hält bei Pflege mehr als zehn Jahre.

Lederjacken werden aus Rind-, Schwein-, Kalb-, Schaf-, Lamm- oder Ziegenleder gefertigt. Rind- und Schweinsleder sind robuste Lederarten und werden gerne für Blousons verwendet. Jacken aus Ziegen- oder Lammleder sind sehr weiche, leichte Lederjacken. Unterschieden werden die Lederarten nicht nur nach der Herkunft des Tieres, sondern auch nach der Verarbeitungsart. Am bekanntesten sind Nappa-, Nubuk-, Glatt-, Wild- oder Veloursleder.

Nappaleder ist ein weiches, vollnarbiges Glattleder von verschiedenen Tieren. Das bedeutet, die Narbenseite ist oben. Nubukleder sind angeschliffene Leder, die eine samtige Optik und besondere Weichheit aufweisen. Solche Leder sind empfindlicher und aufgrund der geringeren Substanz nicht so langlebig. Wildleder stammen von wild lebenden Tieren wie Rehen, Hirschen, Gnus, Büffel und so weiter ab. Umgangssprachlich wird der Begriff für Rauleder, also geschliffene Leder wie Nubuk verwand. Wildleder sind seltener und werden für außergewöhnliche Dinge wie Trachtenbekleidung verarbeitet. Velour- oder Spaltleder haben eine deutlich rauere Oberfläche als Nubukleder. Sie sind atmungsaktiv und werden für Schuhe, Turnschuhe und Arbeitshandschuhe eingesetzt.

Lederjacken gibt es in allen Preisklassen, abhängig von Lederart und Verarbeitung. Bei richtiger Pflege und Aufbewahrung ist eine Jacke lange haltbar. Mit einem feuchten Tuch lassen sich leichte Verunreinigungen abwischen. Für eine gründliche Pflege ist eine chemische Reinigung empfehlenswert. Glattlederjacken bleiben geschmeidiger, wenn sie ab und zu eine fetthaltige Pflege bekommen. Es gibt spezielle Lederpflegeprodukte, im Notfall geht eine unparfümierte Handcreme.

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